In unserer schnelllebigen Zeit sind nahezu alle Lebensbereiche ständigen Änderungen unterworfen. Schlagworte wie „modern“, „neu“ oder „in“ prägen die Einstellung der Menschen. Eine hemmungslose Anbetung des ewig jugendlichen durch den Markt, hat zur Folge, dass Begriffe wie „Alter“, „Tod“ und „Trauer“ in den Hintergrund gedrängt werden, ja gerade zu unnötigen, überflüssigen Themen, zu Tabuthemen werden, die man am liebsten totschweigen würde.
Die Bestattungskultur hat sich gewandelt, sie hat sich nicht zum Besseren gewandelt; denn die Hektik unserer Zeit schlägt sich auch im Bestattungswesen nieder! Was würde wohl der griechische Staatsmann Perikles dazu sagen, der schon 500 Jahre vor Christus die Behauptung aufstellte:
"Ein Volk wird beurteilt wie es seine Toten bestattet"