Das "Rickers-Kock-Haus" steht in der Tradition der Hospizbewegung, die sich für eine neue Sterbekultur einsetzt, damit Menschen an der Grenze ihres Lebens nicht länger an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Das Wort Hospiz bedeutet mehr als Haus oder Herberge. Es drückt eine Grundhaltung aus - gegenüber Sterbenden und ihren Angehörigen.
Sterbende Menschen finden seit November 1999 im "Rickers-Kock-Haus" ein letztes Zuhause. Ihre unheilbare Krankheit ist weit fortgeschritten, und es bleibt ihnen nur noch eine begrenzte Zeit. Eine besondere Therapie ist notwendig, um Schmerzen zu lindern. Die Pflege ist so intensiv, dass sie von der Familie und von ambulanten Diensten nicht mehr geleistet werden kann. Im "Rickers-Kock-Haus" finden diese Menschen Hilfe.