Schwerstkranke möchten in vertrauter Umgebung leben und nicht allein sein, wenn sie sterben. Sie möchten ohne Angst und große Schmerzen sein. Sie brauchen Zeit und Raum, um zu reden und Abschied nehmen zu können. Auch das Verlangen, am Ende des Lebens menschliche Nähe zu erfahren, ist allzu verständlich.
Diesen Wünschen entspricht das seit 1993 bestehende Hospiz, indem es unter anderem den schwerkranken Menschen in seiner familiären Beziehung anspricht; den Angehörigen die gleiche Aufmerksamkeit und Fürsorge wie dem Sterbenden entgegenbringt; dafür sorgt, dass eine dem Sterbenden vertraute Person jederzeit erreichbar ist. Das ökumenische Hospiz der Caritas und Diakonie schafft Voraussetzungen, dass unheilbar Kranke in vertrauter Umgebung menschenwürdig sterben können.