Als Gegenbewegung zur Verdrängung des Todes aus dem Bewusstsein der Öffentlichkeit entwickelte sich Ende der sechziger Jahre die Hospizbewegung.
Ambulante und stationäre Hospizdienste leben aus der Hoffnung und Überzeugung, dass Patienten und Angehörige sich geistig und spirituell auf den Tod vorbereiten können.
Vorraussetzung hierfür ist, dass eine angemessene palliative Versorgung gewährleistet ist und es gelingt, eine Gemeinschaft von Menschen zu bilden, die sich den Bedürfnissen der Sterbenden verständnisvoll annimmt