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Krankheit, Tod und Trauer. Wer hat das nicht schon einmal miterlebt oder miterleben müssen. Solche Phasen in unserem Leben werden auch oft als „Krisen“ bezeichnet. Krisen sind oftmals schmerzhafte Situationen und überwiegend negativ besetzt. Nicht selten passiert es, dass Menschen an solchen Situationen zu zerbrechen drohen, ihnen das Leben buchstäblich über den Kopf wächst.

Nur selten nehmen wir das Wort „Krise“ als das, was es tatsächlich meint: Eine unausweichlich gewordene Situation, welche mit den bisherigen Mitteln und Möglichkeiten nicht mehr zu handhaben ist. Machen wir uns aber die Bivalenz der Krise deutlich, so ermöglicht uns diese jedoch ein Umdenken und eine Chance, unser Leben neu zu gestalten und über den Sinn des bisherigen Lebens nachzudenken. Krisen zwingen uns in die Tiefe und in den Sinn.

Krankheit, Sterben und Trauer sind extreme Situationen, in denen das ganze System Familie und auch das weitere soziale Umfeld wie Freunde, Bekannte, die Clique oder die Schule erschüttert werden kann. Jede und jeder geht auf unterschiedliche und sehr individuelle Weise – je nach Kraft, Mentalität und Erfahrung – damit um.

Obwohl jeder Mensch auf die ihm eigene Weise und im eigenen Tempo trauert, gibt es für unseren Kulturkreis typische Trauerverläufe und Traueraufgaben, deren Bewältigung oder Vermeidung die Trauerarbeit entscheidend beeinflussen. Für Trauernde und ihre Begleiter ist es hilfreich, diese typischen Verlaufsformen zu kennen, um zu wissen, was ihnen bevorsteht und was zu tun ist.

Die Intensität und der Verlauf der Trauer werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst:

- Die Art der Beziehung zu Verstorbenen
- Der Charakter der Bindung, ihre Tiefe, Sicherheit, Ambivalen-zen, etc.
- Die Art und Weise des Todes Vorerfahrungen der Trauernden mit Verlust, Lebenskrisen und Trauer
- Persönliche Variablen
- Soziale Variablen

***ualität und Geburt sind in der heutigen Gesellschaft entschleiert. Der Tod ist eines der letzten Tabuthemen; er macht Angst und wird verdrängt. Kaum einer lernt heute noch, mit Trauer und Tod umzugehen. Wie oft hören unsere Kinder: „Dafür bist du noch zu klein“ oder „Das verstehst du noch nicht“. Überfordern wir damit tatsächlich unsere Kinder? Unser Ziel sollte es doch sein, Kinder auf das Leben vorzubereiten. Aber dazu gehört nun auch einmal der Umgang mit Trauer und Tod.

Der Umgang mit Trauer und Tod muss wieder neu gelernt werden.

Wir bieten Ihnen individuelle Lösungen, damit jede und jeder seine ganz persönlichen Krisen meistern, an ihnen wachsen und das Leben wieder lebenswert gestalten kann.

Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an:

CrossRoad-NRW
Thomas Schmidt

0212.139 6096
0163.578 3307

oder per Email an

T.Schmidt@CrossRoad-NRW.de
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17.06.2007

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